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Yves Saint Laurent by ME
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INTERVIEW MIT VINCENT CASSEL FÜR FOTOGRAMA / SPANIEN
Welche Rolle hat Sie am meisten geprägt?
Jeder Film ist wichtig. Ich habe sehr unterschiedliche Rollen in sehr unterschiedlichen Filmen gespielt, immer mit demselben Engagement. Allerdings läutete meine Rolle des Mesrine in dem entsprechenden Zweiteiler eine Wende in meiner Karriere für mich ein.
Wie schlüpfen Sie in die Haut Ihrer Personen und welche Bedeutung messen Sie der physischen Verwandlung bei?
Die physische Transformation habe ich schon immer geliebt. Auch wenn das nur ein ganz kleiner Aspekt bei der Vorbereitung einer Rolle ist, versuche ich, auch daraus das meiste herauszuholen. Aber auch wenn ich meine Möglichkeiten maximal ausschöpfe, bleibt immer eine Basis, die sich nicht ändert. Manche Farben kommen immer wieder, etwa so wie eine Unterschrift.
Welche Pläne haben Sie, und auf welche Projekte freuen Sie sich in der Zukunft besonders?
Das ist zunächst einmal der Film von Romain Gavras, der vor allem der Regisseur des Clips Stress der Gruppe Justice ist, gefolgt vom Film "The Cross" von Andrew Niccol mit Orlando Bloom und Olga Kurylenko. Ich hoffe, dass die Dreharbeiten rechtzeitig beendet werden, um in "Der schwedische Reiter" nach dem Roman von Léo Peroutz unter der Leitung von Christophe Gans mitspielen zu können.
Wie haben Sie reagiert, als Ihnen die Marke Yves Saint Laurent vorgeschlagen hat, die Verkörperung ihres neuen Parfums La Nuit deL’Homme zu werden?
Ich war außerordentlich stolz, und es hat mich sehr bewegt, dass man an mich gedacht hat! Ich habe Yves Saint Laurent immer sehr respektiert… Als mir das Konzept vom Team vorgestellt wurde, habe ich sofort gesehen, was ich daraus machen kann und war gleich einverstanden. In dem Duft erkenne ich mich selbst wieder: Ich bin in Paris geboren und dort aufgewachsen und ich kenne mich bestens im Pariser Nachtleben aus…
Darüber hinaus hat mir das Team der Marke es ermöglicht, in dieses Projekt meine Sensibilität und meine eigene Vision einzubringen. Für mich war das eine spannende Herausforderung und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, an dieser Kampagne mitzuwirken.
Darüber hinaus hat mir das Team der Marke es ermöglicht, meine Sensibilität und meine eigene Vision in dieses Projekt miteinfließen zu lassen. Für mich war das eine spannende Herausforderung und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, an dieser Kampagne mitzuwirken.
Wofür steht für Sie die Marke des kürzlich verstorbenen größten französischen Couturiers?
Yves Saint Laurent besitzt in der ganzen Welt eine starke Ausstrahlungskraft. Er transportiert ein Bild, das französische Eleganz, Kultur und Extravaganz zusammenführt. Ein Bild, das ich gern repräsentiere.
Woran erinnern Sie sich besonders gerne beim Dreh für diesen Werbefilm?
Das war eine sehr angenheme Erfahrung… Wie Sie in dem Film sehen können, war ich in bester Gesellschaft, an einem magischen Ort von Paris. Ich war sehr erfreut darüber, mit Gaspar Noé drehen zu können, dessen besondere Qualitäten ich kenne und der im Rahmen dieser für mich neuen Erfahrung sehr interessant war. In einem Werbefilm ist alles sehr viel kürzer. Die Emotion muss in wenigen Sekunden entstehen, in einem Blick, einer Haltung. Diese Emotion kommt bei mir dabei eher von innen heraus, wohingegen ich bei einem Spielfilm auf eine andere Weise gefordert bin; eine Weise, die eher etwas mit der Kreation insgesamt zu tun hat. Jedoch unabhängig davon, ob es sich um einen Film oder einen Werbspot handelt, ich liebe es, in herausfordernde Rollen zu schlüpfen.
Diese Frage richtet sich an den Menschen Vincent Cassel, nicht an den Schauspieler. Was assoziieren Sie mit dem Duft La Nuit de l’Homme ?
Dieses Parfum ruft in mir ein Bild von Paris hervor, dem nächtlichen Paris, mit seinen vielen mythischen Orten, seinen einzigartigen Vierteln und der unglaublichen Vielfalt… Pariser Nächte haben immer etwas Anziehendes und gleichzeitig Verbotenes und Gefährliches an sich. Für mich beschreibt dieser Duft, da er sowohl eine klassische Seite als auch eine exotische, würzige Note besitzt, genau diese Situation. Es ist ein bisschen wie in Belleville, wo es nach Minze, Koriander und Chouraï riecht.
Wie pflegen Sie sich?
Ich verwende lediglich etwas Feuchtigkeitscreme, wenn meine Haut spannt, zum Beispiel nach einem Tag am Meer oder nach dem Vespa-Fahren.
Ein normaler Tag im Leben von Vincent Cassel läuft so ab…
Es gibt keinen normalen Tag. Ich mag keine Systematik. Ich möchte so frei wie möglich sein. Ich liebe die Veränderung, das Gefühl, in einem Tag mehrere Tage zu haben und mehrere Leben in einem Leben zu leben…
Ihr Lieblingssport?
Ich bin auf nichts spezialisiert, da ich gern neue Sportarten ausprobiere. In den letzten Jahren habe ich jedoch so viel Zeit wie möglich in den Wellen verbracht. Darüber hinaus habe ich lange geboxt sowie mich intensiv Capoeira und dem klassischen Tanz gewidmet.